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Rückübersetzung
ist eine weitere Methode, die gelegentlich anstelle von Korrekturlesen zur
Überprüfung von Übersetzungen herangezogen wird.
Dabei wird der übersetzte Text ”zurück“ in
die Ausgangssprache übersetzt. Der erhaltene Text kann dann mit dem Ausgangstext
verglichen werden.
Dies kann auf zweierlei Weise geschehen:
Blinde Rückübersetzung
Das Dokument wird ohne Bezugnahme auf den Ausgangstext ganz normal übersetzt.
Dies hat den Vorteil, dass dabei eine völlig unvoreingenommene
Rückübersetzung des Textes erstellt wird, die nicht vom Ausgangstext
beeinflusst ist. Dies birgt allerdings auch die Gefahr, dass eine völlig
korrekte Übersetzung in der Rückübersetzung an Klarheit verlieren
kann, weil der Rückübersetzer z. B. eine andere Formulierung gewählt
hat, und so unnötig Probleme bereitet.
Rückübersetzung auf Grundlage des Ausgangstextes
Das Dokument wird unter Heranziehen des Ausgangstextes rückübersetzt.
Der Übersetzer markiert die Änderungen im Ausgangstext, um anzuzeigen,
wo und auf welche Weise die Übersetzung vom Originaltext abweicht.
Eine Rückübersetzung hat Nachteile - so werden z. B.
Rechtschreib- oder Tippfehler sowie schlechter Stil oder unbeholfene Formulierungen
dabei in der Regel nicht korrigiert. Aus diesem Grund empfehlen wir normalerweise
das Korrekturlesen der Übersetzungen. Für mehr Informationen,
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